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Hallo Zusammen, ich bin seid 14 Jahren in einem mittelständischen Betrieb tätig und schon lange, also schon vor der Kurzarbeit, mit vielen Fehlentscheidungen des AG nicht einverstanden, da es immer eine Brise der Rechtsgrenzwertigkeit in sich birgt.
Ich sollte mich schon im letzten Jahr, an einem sozialbetrügerischen Vorhaben beteiligen, was mein Vertrauen zu meinem Chef sowie an der gesamten Firma zusammenbrechen ließ. Selbstverständlich habe ich abgelehnt und habe aber mein AG darauf angesprochen, warum er einer Mitarbeiterin so etwas vorschlägt, egal um welche Mitarbeiterin es sich handelt. Denn es wäre meinem AG schei..... egal gewesen, wieviele Steuern ich nachzubezahlen hätte, halt alles zum "Wohle" der Fa. Wir haben auch keinen Betriebsrat bei ca. 180 Mitarbeitern und es wurde schon immer im Vorfeld von der GL gewarnt, wenn sich jemand erdreisten sollte, einen Betriebsrat zu berufen, dann wäre dieser Mitarbeiter sofort auf der Straße. Das ist echt sehr sozial. ..... Ich habe mich dann gefragt, wenn mir mein AG solche Vorschläge unterbreitet, macht er das dann auch bei anderen Kollegen von mir? Jedenfalls ist es zur Zeit so bei uns, dass wir seid dem Febr. 09 Kurzarbeit angemeldet haben und auch anfänglich die Tage per email angekündigt bekommen haben. Jetzt ist das nicht mehr der Fall und unsere Fertigung hat keine Kurzarbeit mehr nur noch die Verwaltung. Unter anderem ist ein neue Einkäufer bei uns eingestellt worden, der nicht stempelt und auch an Kurzarbeitertagen arbeitet. Der schon seid 14 Jahren zugehörige Kollege von diesem neuen Einkäufer, wurde daraufhin zu 3 Tagen Kurzarbeit in der Woche verdonnert und jetzt ist diesem Mann auch noch ein Unfall dazwischengekommen, mit einer 6wöchigen Krankmeldung. Da dieser Kollege schon im Jahr 2008 an schweren Depressionen gelitten hat und dadurch schon sehr viel krankgeschrieben war, kommt er jetzt zur Arbeit, obwohl er krankgeschrieben ist, (Krankmeldung liegt dem AG vor) da er eine Höllenangst hat entlassen zu werden und er ist halt auch schon über 50, was das Ganze noch verstärkt. Jedenfalls hat ihm unser AG mitgeteilt, dass er jetzt während seiner Krankheit auf 100 % Kurzarbeit gesetzt wird und das wäre alles gesetzlich und legal und man hätte ihn ja nicht dazu gezwungen, trotz seiner Krankheit, arbeiten zu kommen. Es sind noch mehrere Fälle, die sehr unklar sind, wenn man seid Nov. 09 nicht mehr in Kurzarbeit ist, dann eine OP unausweichlich ist und dann gesagt bekommt, während der Kranktage durch diese OP, wäre man wieder in Kurzarbeit. Die Liste würde nicht so schnell ändern. Ich dachte schon daran, dass ich einen Betriebsrat ins Leben rufe, denn wir müssen alle für uns alleine kämpfen und da viele Angst vor Entlassung haben, macht keiner seinen Mund auf. Ist es denn rechtens, wenn, wie oben aufgeführt, trotz Krankheit auf 100 % Kurzarbeit gesetzt wird. Was sagt da die Rechtssprechung? Vielen Dank für Ihren Rat und Hilfe. Grottenmolch |
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Hallo Grottenmolch,
Du hast die Möglichkeit eine anonyme Anzeige bei der Agentur für Arbeit zu machen. Rufe doch mal dort an und schildere den Fall telefonisch. Du brauchst dabei Deinen Namen nicht zu nennen. Die Mitarbeiter werden Dich dort sicherlich gerne beraten.
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Gruß Blümchen Ich bin nur interessierter Laie - demzufolge kann ich keine Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit meiner Beiträge geben! |
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| kranktagen, kurzarbeit |
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