Der Großteil der Beschäftigten von MAN muss mit Kurzarbeit rechnen. Der Lastwagenhersteller reagiert auf den massiven Rückgang an Auftragseingängen bei LKWs und Bussen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 70 Prozent. Die rasche Reaktion und die Einführung der Kurzarbeit vermeidet eine große Entlassungswelle bei MAN. Von den 20.000 Beschäftigten der MAN Nutzfahrzeuge AG in Deutschland werden 17.400 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.
In der Verwaltung werden ab Juli für etwa 40 Tage 5.400 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, MAN stockt das Kurzarbeitergeld (KUG) der Mitarbeiter auf 90 Prozent des Nettolohnes auf, zugleich muss jeder Zweite eine Weiterbildungsmaßnahme, wie einen Sprachkurs oder ein Produktions- bzw. EDV-Seminar, besuchen.
Die Betroffenen müssen im zweiten Halbjahr 2009 zwischen acht und vierzehn Wochen zu Hause bleiben, so Personalchef Dietmar Klein. Die Unternehmensspitze ist sich sicher, dass die Nachfrage wieder anzieht.

