Der Chemiekonzern BASF wird im Stammwerk Ludwigshafen die Kurzarbeit bis Ende November aussetzen. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies am Mittwoch gegenüber den Medien. Im Werk in Ludwigshafen hatte der Chemiekonzern BASF im Juni Kurzarbeit angemeldet, konnte diese dann aber im September aussetzen. Möglich wurde das Aussetzen der Kurzarbeit durch eine verbesserte Kapazitätenauslastung in den letzten Wochen und Monaten.
Damit kann der Konzern ab September zwei Monate auf Kurzarbeit verzichten und Beschäftigte wieder Vollzeit arbeiten lassen. Bundesweit arbeiten 48.411 Beschäftigte für BASF. Am Standort Ludwigshafen waren im Juli noch 636 Mitarbeiter von 32.600 Mitarbeitern. In den anderen Standorten des Unternehmens arbeiten derzeit etwa 2.200 Beschäftigte kurz.
Der Höchststand war im April mit 4034 Kurzarbeitern. Die Unternehmensspitze rechnet weiter mit konjunkturell bedingten Schwankungen, sodass konkrete Aussagen über die weitere Entwicklung der Kurzarbeit im Unternehmen nicht aussagekräftig wären.

