Die Krise sorgt nicht nur bei den Beschäftigten für lange Gesichter. Auch in den Sozialkassen werden die Löcher immer größer. Und damit wächst die Unruhe bei allen Beteiligten. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sorgen dafür, dass im zweiten Quartal 2009 die Defizite in den Sozialversicherungen verdoppelt haben. Und ein Ende der Abwärtsspirale ist nicht in Sicht. Schließlich hat Kurzarbeit nach wie vor Hochkonjunktur.
Damit sinken nicht nur die Einnahmen der Agentur für Arbeit. Auch die Ausgaben werden Tag für Tag höher. Schließlich unterstützt die Agentur die Unternehmen mit finanziell. Und tritt der prognostizierte Anstieg bei den Erwerbslosen tatsächlich ein, wird´s noch teurer. Am Ende bleibt den Sozialkassen nur eins – der Griff in die Taschen der verbliebenen Beitragszahler.

